Rumänien Reise Oktober 2017 - Bericht #2

Am Donnerstag sind wir von Timisoara nach Hunedoara gefahren. Dort haben wir ein öffentliches Shelter besucht, aus welchem auch unsere Freundin Nancy Platt Hunde rettet.
Auch in diesem Shelter werden die Hunde sonst leider nach 14 Tagen getötet.

Wie an vielen anderen Orten Rumäniens üblich, werden die Strassenhunde auch hier brutal mit einer Drahtschlinge eingefangen.

Mit unseren Begleitern sind wir dann zu unseren Freunden Bettina und Fili von der Arche Noah Transilvania gefahren. Leider war nicht sehr viel Zeit, da die beiden mitten in den Vorbereitungen zu ihrem Kastrationsprojekt waren.

Unter anderem Dank einer großzügigen Spende in Höhe von 150,- € von Corina Laun war es uns möglich, dem Kastrationsprojekt noch einmal weitere 200,- € zu überreichen und somit weitere Kastrationen möglich zu machen.

Bettina und Fili dürfen in ihrem Shelter, der Arche Noah Transilvania, bis zu 60 Hunde halten. Hier sind einige von ihnen:

Bettina nahm sich trotz des Vorbereitungsstresses die Zeit, mit uns zur Tötung von Alba Lulia zu fahren.

Dort haben Bettina und Fili inzwischen erreicht, dass die Hunde zumindest nicht nach 14 Tagen, sondern "erst" nach 20 Tagen getötet werden.

Auch hier haben wir ein paar Fotos für euch machen können:

Als wir dann emotional völlig fertig vom Tag im Hotel angekommen waren, erhielten wir folgenden Hilferuf:
Eine Mutter mit ihren 7 Welpen wurde auf einer Art Müllkippe gefunden und eine Lösung für einen sicheren Platz war nicht in Sicht.

Später am Abend erfuhren wir dann, dass Camelia Darlea die Hundefamilie für uns aufgenommen hat. Wir werden die Kosten für Entwurmung, Futter, etc. übernehmen.
Wenn wir es zeitlich schaffen besuchen wir die Hundefamilie vor unserer Abreise noch einmal.

Mehr von unserer Reise gibt es dann im nächsten Bericht. :-)